Sexualberatung für Paare

Wenn die sexuelle Lust abhanden gekommen ist

Es könnte alles so schön sein! Denn Sie lieben sich, sind füreinander da, bewältigen die Themen des Alltags hervorragend und erleben sich als Paar sowie auch in Ihrer möglichen Elternrolle als eingespieltes Team. Doch das Sexleben ist in Ihrer Beziehung etwas ruhiger geworden. Obwohl viele Menschen Ihren Partner oder Ihre Partnerin durchaus noch attraktiv finden, herrscht nach einiger Zeit bei vielen Paaren – manchmal auch schon seit den Anfängen der Beziehung – die sprichwörtliche Flaute im Bett. Irgendwie ist im Zusammenspiel zwischen Mann und Frau (oder Mann und Mann sowie Frau und Frau) das Gefühl für sexuelle Anziehung in Ihrer Partnerschaft verloren gegangen. 

Wenn die Lust aufeinander immer öfter ausbleibt und sie letztlich vielleicht gar kein oder ein nur mehr mit Unbehagen behaftetes Thema ist, finden sich viele Paare damit schlicht ab. Wenn Sie stattdessen jedoch aktiv etwas dafür tun möchten, dass Leidenschaft, Intimität, Nähe, Erotik und Sexualität in Ihrer Partnerschaft wieder an Bedeutung gewinnen, können Sie durch professionelle Sexualberatung für Paare wieder das Feuer für einander in sich entzünden. Und dies kann durchaus auch Paaren gelingen, die neben ihrer gemeinsamen Liebesbeziehung den täglichen Anforderungen des Elternseins gewachsen sein möchten. Denn prickelnde Erotik, Spannung und Leidenschaft können auch in ganz kurzen Sequenzen des Alltags wieder neu entdeckt und gehegt sowie gepflegt werden.

Wenn Sie

  • zusammen bleiben möchten,
  • in einer prinzipiell gleichberechtigten Beziehung leben,
  • beide bereit sind, sich auf Veränderung einzulassen,
  • es sich beide erlauben, in einer Sexualberatung gezielt Ihre gemeinsame Lust zu erforschen, diese (wieder) zu finden oder neu zu entdecken,
  • Ihr gemeinsames Sexualleben (wieder) genussvoll und lebendig gestalten wollen,

dann ist die Sexualberatung für Paare genau das Richtige für Sie.

Was können Sie sich unter Sexualberatung für Paare am IFGE vorstellen?

Im ersten Schritt der Beratung achte ich als Sexualberaterin darauf, dass Sie gegenseitig Ihre unterschiedlichen Vorstellungen erkennen und dem Lustempfinden des jeweils anderen, welches von Ihrem persönlichen durchaus abweichen kann, das gleiche Recht und die ebenbürtige Gewichtung einräumen können.

Ein weiterer Teil des Beratungsprozesses beschäftigt sich häufig mit der sogenannten „falschen Rücksichtnahme“. Darunter versteht man den in vielen Partnerschaften bekannten Teufelskreis, der sich aus missverständlichen Annahmen ergeben hat. Dies geschieht oftmals dann, wenn durch ein situativ ausgesprochenes „Nein“ zum Sex – oder auch nur zu sexuellen Handlungen – ein generalisiertes „Nein“ entstanden ist, sprich ein „Nein“ zur Gewohnheit geworden ist. Häufig entsteht so ein generalisiertes und hemmendes „Nein“ ohne jede böse Absicht durch die zahlreichen kleinen oder auch großen Herausforderungen, die ein Paar im Alltag gemeinsam zu bewältigen hat. Eine solche Situation kann in vielen Partnerschaften durchaus recht rasch ohne Hintergedanken entstehen. Es ist allerdings wichtig, dass Sie dieses Muster erkennen, um einem Machtkampf, der sich dadurch nach und nach einschleichen kann, aktiv entgegen zu wirken.
In der Beratung bekommen Sie daher beide wieder ein Gefühl dafür, wo in Ihrer Sexualität persönliche Grenzen angebracht sind und wo Sie auf falsche Rücksichtnahme zugunsten einer gemeinsam erfüllend gelebten Sexualität in Zukunft verzichten können.    

In dem Beratungsprozess, für den Sie sich als Paar ganz bewusst entscheiden, geht es nicht darum, nette Rollenspiele – die zumeist, wenn überhaupt, nur von kurzem Erfolg gekrönt sind – zu entwickeln, sondern es geht darum, tiefgreifende, dauerhafte und beständige lustvolle Veränderungen in Ihr Sexleben zu integrierenDeshalb erforschen Sie in der Beratung als Paar Ihren kleinsten gemeinsamen erotischen Nenner. Wenn Sie diesen miteinander für Sie beide entdeckt haben, ermöglicht Ihnen die Sexualberatung wieder Nähe, Vertrauen und Lust aufeinander zu entwickeln. Dadurch gelingt es Ihnen Schritt für Schritt, lustvolle Sexualität und Erotik in Ihrem (Familien-)Alltag zu erleben.

Mir ist bewusst, dass es gerade in der Sexualberatung ein besonderes Maß an Vertrauen in die psychologische Beraterin benötigt, um sich den eigenen Wünschen und Bedürfnissen – aber auch jenen des oder der anderen – völlig zu öffnen. Bei mir am IFGE finden Sie daher eine besonders wertschätzende und ruhige Atmosphäre, die Ihnen erlaubt, sich in Ihrem jeweiligen, ganz persönlichen Tempo Ihren gemeinsamen Anliegen zu widmen. Gleichzeitig möchte ich an dieser Stelle die absolute Vertraulichkeit, der unserer Gespräche unterliegen, noch einmal intensiv betonen.

Die vertrauensvolle Atmosphäre, die Sie am IFGE kennenlernen werden, ist – wenn von Ihnen gewünscht – auch in der tiergestützten Variante der Sexualberatung sehr intensiv wahrzunehmen. So begleitet etwa das beruhigende, monotone Schnarchen von Co-Berater Pluto, der zumeist zu den Füßen der KlientInnen schläft, Ihre Beratungseinheit. Die Kombination aus visuellem Erleben und beruhigenden Geräuschen erzeugt besondere Gefühle von Sicherheit und Geborgenheit, die gerade in der Sexualberatung für KlientInnen oft sehr wichtig sind.

 

Die Geschmeidigkeit der Institutskatzen und ihrer Bewegungen, ihr genüssliches Schnurren, Strecken und Anschmiegen ermöglichen Ihnen als Paar einen tiefen Zugang zu ihrer eigenen sinnlichen Körperwahrnehmung. Durch die Katzen erleben Sie Sinnlichkeit greifbar in verschiedenen Facetten. Gleichzeitig können Sie erkennen, wie es trotz der möglichen Ablenkung durch die Tiere, die im Beratungsprozess durchaus auch stellvertretend für die gemeinsamen Kinder stehen können, gelingen kann, sich auf ein gemeinsames Vorhaben zu konzentrieren. Dies ist ein erster Schritt, sich Lustvollem wieder gemeinsam widmen zu können, auch wenn der Alltag Sie beide immer wieder fordern und ablenken wird. Durch das vielfältige Zusammenspiel der Institutstiere und deren unterschiedliche Wirkungen auf Ihren Beratungsprozess ergeben sich Lösungen auf der sexuellen Ebene aus neuen Blickwinkeln für Sie beide spielerisch und manchmal fast wie von selbst.

Ein geschützter Rahmen mit viel Zeit -

bis eine neue Perspektive erblühen kann.

Ich bin für Sie da.


Termine sind jederzeit nach Vereinbarung unter +43 676 610 89 36 möglich!


Klassiche Paarberatung

Eine Beziehung zu führen bedeutet neben romantischen, innigen und vertrauten Gefühlen immer auch Herausforderungen. Manches Mal werden diese als spielerisches Miteinander erlebt, gelegentlich fühlt sich ein Paar allerdings den eigenen Herausforderungen nicht mehr gewachsen. Wenn zwei Menschen versuchen, ihre eigenen Bedürfnisse und die Wünsche an sich selbst, den Partner und die Beziehung unter einen gemeinsamen Hut zu bekommen, kann sich – wenn dies nicht gelingt – bei beiden das Gefühl einstellen, dass die eigenen Wünsche und Bedürfnisse auf der Strecke bleiben. Durch unpassende Kommunikation entsteht so ein Strudel aus faulen Kompromissen und Missverständnissen, der Paare häufig resignieren lässt. Oftmals haben dann beide Partner das Gefühl, mehr als der jeweils andere in die Beziehung einzubringen. Dies trifft gleichermaßen auf gleichgeschlechtliche wie gegengeschlechtliche Paare zu.

Indem in der Paarberatung beide in gleichem Maß gehört werden von mir darauf geachtet wird, dass die Anliegen beider Partner in einer respektvollen Atmosphäre vorgebracht und verstanden werden, können Sie selbst den oftmals sehr kräfteraubenden und erschöpfenden Kreislauf Ihres persönlichen Beziehungsstreits sowie aus gegenseitigen Vorwürfen und Missverständnissen unterbrechen.

Besonders unterstützend agieren beim Durchbrechen Ihrer festgefahrenen Muster unsere vierbeinigen Co-Berater in der tiergestützten Variante der Paarberatung. Sowohl unsere Institutshunde als auch -katzen haben ein außerordentlich feines Gespür dafür, wann sich eine Gesprächssituation zuspitzt und unterbrechen dieses destruktiven Kommunikationsmuster häufig durch die Einforderung spontaner Streicheleinheiten, durch ein kurzes Bellen oder anderweitige Aktionen, die Ihre Aufmerksamkeit erregen. Die häufigste Variante der sogenannten tierischen Interventionen ist jedoch, dass die Hunde und Katzen des Instituts in Ihrer Beratung jene Stimmung widerspiegeln, in der Sie sich als Paar gerade befinden.

 

Besonders die Hündin Sally und die Katze Rosa, die dazu neigen, in den passenden Situationen kleinere Rangeleien miteinander auszufechten, zeigen auf spielerische Weise, wie unaufgeregt so manche Konfliktsituation bereinigt werden kann. Dies ermöglicht Ihnen als Paar sehr bildhaft und oft auch in sehr heiterer Stimmung, Lösungen für Ihre eigenen Konfliktthemen zu finden, die sich so in intensiver Klarheit für Sie beide darstellen und damit nachhaltig in Ihre Paarbeziehung integrieren lassen.

Durch derartige gezielte Unterbrechungen der Tiere können Sie darüber hinaus an einem neuen Punkt Ihres Gespräches weiter ansetzen. Sie werden so von den Institutstieren freundlich und auf oft amüsante Art dabei unterstützt, gemeinsam neue Kommunikationsmöglichkeiten und Lösungswege zu entdecken.

 

Als professionelle Paarberaterin unterstütze ich Sie dabei, als Paar wieder da anzuknüpfen, wo gegenseitiges Verständnis und Wertschätzung produktive Konfliktlösung in Ihrer Beziehung noch gelingen ließ. Falls sich im Zuge der Beratung herausstellen sollte, dass sich für Sie beide eine Trennung als die gesündere Lösung erweist, kann sich eine Paarberatung zu einer Trennungsberatung entwickeln. In diesem Fall schaue ich als Beraterin darauf, dass Sie gemeinsam Wege finden, wie eine konstruktive Trennung für Sie gelingen kann. Dies bedeutet, dass ich besonders auf eine respektvolle und wertschätzende Kommunikation zwischen Ihnen achte, die letztlich ermöglicht, dass es für Sie beide gleichermaßen gut weitergehen kann.


Systemische Betrachtungsweise

Aus systemischer Sicht sucht der Mann die Frau und die Frau den Mann, um den fehlenden Teil zu finden und dadurch ganz zu werden. Selbstverständlich kann auch das Singledasein für KlientInnen als erfüllend empfunden und in vollen Zügen genossen werden. In der Systemik geht es jedoch darum, zu versuchen, die Bindung und (sexuelle) Anziehung zwischen Mann und Frau – oder zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren – zu erklären. Wir finden alle die Partner bzw. die Partnerinnen, welche uns nicht nur als Person vervollständigen, sondern auch unser gesamtes Familiensystem komplettieren. Es ziehen sich sozusagen Menschen mit ähnlichen Familiengeschichten an. Oftmals aber in genau unterschiedlichen Richtungen – etwa wenn sich Opfer bewusst TäterInnen in ihr Leben holen – oder eben umgekehrt. Dies liegt daran, dass eine wichtige Regel in der Systemik lautet: „Jeder hat das gleiche Recht auf Zugehörigkeit.“ – sozusagen als Grundrecht. Wird dieses Recht verwehrt (was oft aus moralischer Sicht auf den ersten Blick nachvollziehbar ist), wird das, was ausgeschlossen wurde, in den nachfolgenden Generationen wieder – abgeschwächt im Schicksal – hereingeholt. Das bedeutet, wenn es etwa in einem System einen Machtkampf zu bewältigen gilt, benötigt es einen Mächtigen und jemand, der weniger stark also untergeordnet ist. Der Krieg unserer  (Ur)Großelterngeneration geht sozusagen im Beziehungsstreit oftmals über Generationen hinweg weiter.

Fast alle Menschen leben in
ähnlichen Beziehungen wie die Eltern. Gerade dann, wenn wir das Beziehungsmodell unserer Eltern als unpassend empfinden, fühlen wir uns Jahre später in ähnlichen Beziehungsmustern gefangen.  Durch Lösung der sogenannten Familienverstrickungen können Sie Ihre eigene Beziehung so gestalten, wie es für Sie beide am besten dienlich ist frei von übernommen Altlasten und (oft heimlich) schlechtem Gewissen gegenüber Ihren Eltern. Lesen Sie hier mehr über systemische Beratung und Familienaufstellung

Jeder wird gehört...

... und bekommt die gleiche Redezeit.

Wenn es einmal emotionaler wird..

.. achtet der Berater auf einen respektvollen Umgang miteinander.



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