Täter / Opfer / Gewalt

Wo kein Täter da kein Opfer!

Zahlreiche Institutionen, TherapeutInnen, BeraterInnen und Vereine kümmern sich in Österreich um die Anliegen von Gewaltopfern. Dies ist eine überaus erfreuliche Entwicklung, die ich ungemein begrüße, denn noch vor wenigen Jahrzehnten war es für Opfer sexueller Straftaten um einiges schwieriger, gehört zu werden und einen Platz zu finden, an dem der Betrachtung eigener belastender Erlebnisse Raum gegeben wurde.

Dank dem Engagement der Opferschutz-Organisationen und der medialen Berichterstattung der vergangenen Jahrzehnte, hat sich langsam in den Köpfen der Menschen etabliert, wie wichtig Opferschutz ist. Dass das Thema „Sexuelle Gewalt“ – ebenso wie häusliche Gewalt – dabei kein Randthema ist, zeigen die Zahlen. Laut einer Statistik der Notrufberatung für vergewaltigte Frauen und Mädchen aus dem Jahr 2014 erlebt noch immer jede dritte Frau in Österreich sexuelle Gewalt. Genau diese Zahlen zeigen wie wichtig es ist die Gewalttat zu verhindern; denn wo keine Tat da kein Opfer. So dient die Arbeit mit TäterInnen immer dem Opfer.

Jede Gewalttat hat einen gemeinsamen Nenner, welchen sich TäterInnen, Opfer und Angehörige teilen: Den Schock über das, was passiert ist. Wenn ein Verbrechen begangen wurde, kann dies sowohl von den direkt Beteiligten als auch von deren Angehörigen oftmals gar nicht realisiert werden. Was geschehen ist, ist für die Involvierten oftmals völlig unverständlich. Doch auf dieses Unverständnis folgt sehr bald in den meisten Fällen ein Gefühlscocktail aus Wut, Angst, Scham, Hilflosigkeit und belastender Ohnmacht. Ganz gleich, ob Sie dabei bereits eine Tat begangen haben bzw. Sie die Sorge quält, Ihre Phantasien auf Dauer nicht kontrollieren zu können, ob Sie selbst Opfer einer Gewalttat geworden sind oder als Angehörige/r von TäterInnen und Opfern mit Gewalt konfrontiert werden – das Ignorieren des Erlebten und Empfundenen ist für das Verschmerzen Ihrer Erfahrung bzw. das Kontrollieren Ihrer Impulse die denkbar destruktivste Methode.

dann ignorieren Sie die Gefühle und Gedanken, die auf Sie einströmen, bitte nicht.

Frühzeitige und professionelle psychologische Beratung hilft Ihnen dabei, sich mit Ihren Emotionen und gedanklichen Bildern bewusst auseinandersetzen zu können, um Ihre Erfahrungen zu verschmerzen. So können Sie diese Emotionen und das Erlebte als Teil Ihrer Biographie in Ihr weiteres Leben integrieren. Ich bin ebenso für Sie da, wenn Sie Ihre möglicherweise gefährlichen Wünsche kontrollieren möchten und destruktive Handlungs- sowie Gedankenmuster durchbrechen wollen.

Sowohl in der Arbeit mit TäterInnen als auch in der Beratung von Opfern  und in der Angehörigenbegleitung lege ich die tiergestützte psychologische Beratung besonders ans Herz. Je nach dem, welches Anliegen Sie in diesem Bereich zu mir führt, werden von mir entweder vermehrt die Institutskatzen mit in Ihren Beratungsprozess einbezogen oder aber wir gestalten Ihre Beratung zu einem großen Teil durch die Begleitung der ausgebildeten Beratungshunde. Durch den Beitrag meiner tierischen Assistenten gelingt Ihr Beratungsprozess noch nachhaltiger, da die Vierbeiner Sie sorgsam und sanft dabei unterstützen, Ihre Gefühle zuzulassen und diese letztlich frei von Dauerbelastungen in Ihr zukünftiges Leben zu integrieren.


Beratung mit tierischer Unterstützung oder ohne? -  Sie können frei entscheiden!

Hier finden Sie Informationen zur tiergestützte psychologische Beratung.

 

Unser Institut teilt sich in eine komplett tierfreie Zone, in der unsere Selbsterfahrungsangebote ohne tierische Begleitung stattfinden sowie in einen Bereich, in dem sich unsere Institutstiere aufhalten.  

Termine sind jederzeit nach Vereinbarung unter +43 676 610 89 36 möglich!