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Wissen und Lernen: Warum das so wichtig ist.

Foto Wissen und Lernen: Warum das so wichtig ist.

Wissen schafft Möglichkeiten. So ist es. Das erleben wir in den Ausbildungen und Beratungen jeden Tag aufs Neue. Und deswegen schreiben wir im aktuellen Blog über Wissen und Lernen. Wir greifen gängige Aussagen auf, räumen mit Mythen auf und geben Anstoß uns mehr zuzutrauen.

Lernen und Mindset.

„Das weiß ich nicht. Keine Ahnung. Da kenne ich mich nicht aus.“

Kennen Sie diese Aussagen und Gedanken von sich selbst oder aus Ihrem Umfeld? Ganz bestimmt. Denn viel zu oft wählen wir den scheinbar bequemen, einfachen Weg. Indem wir sagen „Ich weiß es nicht“ schließen wir das Thema bzw. die Frage ab. Wenn wir aber aus dem „Ich weiß es nicht“ ein „Ich weiß es NOCH nicht, aber ich schlage es nach“ machen, geben wir uns selbst die Möglichkeit Neues zu lernen. Offenheit für neues Wissen und Lernbereitschaft ist also in erster Linie eine Frage des Mindsets. Eine Frage der Einstellung. Denn eines steht fest: Jeder Mensch kann Neues lernen. Die Frage ist vielmehr, ob man das möchte und bereit ist sich aus der eigenen Komfortzone zu begeben.

Lernen: Für uns selbst.

(Fach-)Wissen brauchen wir in erster Linie für den Beruf. Schon in Kindheitstagen hören wir „Lern etwas Gescheites“. Im beruflichen Kontext spielt Wissen zweifelsohne eine wichtige Rolle und ist die Basis für die richtigen Entscheidungen und Erfolg. Daher betrachten viele Menschen das Erschließen von neuem Wissen als etwas, das wir vor allem im beruflichen Kontext im Rahmen von Aus- und Weiterbildung machen. Warum aber nicht einmal einfach einen Kurs nur für uns selbst besuchen? Etwas lernen und erleben, das uns persönlich interessiert? Wissen erschließen, das uns als Menschen bereichert? Aus- und Weiterbildung braucht nicht zwangsläufig einen beruflichen Nutzen. Es sollte auch etwas sein, das wir für uns selbst machen.

Menschen: Wir wollen wissen.

„Wie macht der Hund? Welche Farbe ist das? Wie alt bist du?“ Wenn wir kleinen Kindern diese oder ähnliche Fragen stellen und sie das Bellen des Hundes nachmachen, die Farbe nennen und mit den Fingern ihr Alter zeigen, dann erkennen wir häufig, wie stolz und freudig die Kinder sind. Sie haben etwas gewusst, das bestärkt und macht glücklich. Und das ist etwas Menschliches, das uns auch im Erwachsenenalter bleibt. Als Menschen wollen wir etwas wissen, wir wollen Antworten geben können und uns in bestimmten Bereichen auskennen. Genau deswegen ist Wissen und damit Lernen so wichtig für unser Leben.

Wissen stärkt Selbstvertrauen.

Wann haben Sie zuletzt Neues gelernt? Schon länger her? Dann wird es Zeit. Denn Wissen und Lernen stärken nachweislich das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Wenn wir wissen, können wir mitreden, Fragen beantworten und fühlen uns besser. Wer immer Neues lernt, der entwickelt sich weiter. Wer nichts Neues lernt, tritt an der Stelle. Wissen eröffnet uns Möglichkeiten, sowohl beruflich als auch privat. Umso mehr wir wissen, desto besser können wir in bestimmten Situationen reagieren, Lösungen für Probleme finden und unabhängig von anderen Entscheidungen treffen. Wer regelmäßig Neues lernt und so seine geistige Fitness fördert, beugt zudem Krankheiten wie Demenz vor. Kurz: Neues zu lernen tut uns gut. Das bestätigen zahlreiche Studien.

Viel Wissen: Expert*innen sein.

Der Schritt in die Selbstständigkeit? Beruflicher Neustart? Eine bestimmte Weiterbildung? An Plänen und Perspektiven mangelt es meistens nicht. Ganz im Gegenteil, im Kopf und in Gedanken sprudeln oft die Ideen und tief im Inneren spüren wir, was wir gerne machen würden. Gefangen in der Alltagsroutine, aus Bequemlichkeit und vielleicht auch einer gewissen Angst vor Veränderung, werden Projekte allerdings häufig aufgeschoben. Wir sagen uns und anderen: „Dazu muss ich noch mehr lernen. Ich bin auf diesem Gebiet kein Experte/keine Expertin. Ich muss noch andere Erfahrungen sammeln.“ Tatsache ist aber, dass wir nicht irgendwann Expert*in sind. Vielmehr werden wir zu Expert*innen, indem wir Wege aktiv begehen, nie aufhören zu lernen und uns so stetig weiterentwickeln. Wenn es etwas ist, dass jemanden zu Expert*in macht, dann der Wille nie aus- und dazuzulernen.

Noch ein Mythos: Talent vs. Fleiß.

Nicht nur um die Frage, wer als Expert*in gilt, gibt es viele Mythen, sondern auch um die Frage des Talents. „Ich kann das nicht. Ich habe da kein Talent. Entweder dir liegt das oder nicht.“ Mit diesen Aussagen rauben wir uns nicht nur die Möglichkeit Neues zu lernen, sondern auch den Glauben an uns selbst. Natürlich hat jeder Mensch andere Talente, aber die Begabung in einem Bereich ist nur ein Puzzleteil. Denn genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger, sind Mut, Fleiß und Initiative. Und noch etwas ist wichtig: Durchhaltevermögen, trotz Rückschläge das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und dieses Schritt für Schritt zu erreichen. Talent alleine bringt wenig, wenn wir es nicht aktiv nutzen, einsetzen und fördern sowie durchhalten. Wer sich das bewusst macht, merkt, dass wir unsere Ziele erreichen können.

Mit offenen Augen durch die Welt gehen.

Lernen und unser Wissen erweitern können wir in vielen Lebenslagen. Dazu brauchen wir nur mit offenen Augen durch das Leben gehen, mit anderen in Dialog treten und Erfahrungen sammeln. Neues Wissen sammeln können wir auch indem wir Bücher lesen, Dokumentationen schauen oder Vorträgen lauschen. Wer sich mehr Tiefe, Raum und Rahmen wünscht, der sollte sich überlegen eine Aus- oder Weiterbildung zu besuchen. Dafür sind die Möglichkeiten heutzutage vielfältiger denn je. Nicht zuletzt dank zahlreicher Onlinelehrgänge, die mit verschiedenen didaktischen Konzepten, wie Lernvideos, Selbststudium oder Onlinelerngruppen, den Zugang zu Wissen flexibilisieren und erleichtern.


Silvia Podlisca

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