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Herbst: Gesund und zufrieden durch die „graue“ Jahreszeit.

Foto Herbst: Gesund und zufrieden durch die „graue“ Jahreszeit.

Am 22. September 2021 hat der Herbst offiziell den Sommer abgelöst. Zeit den Kalender umzuschlagen, den Pullover aus dem Kleiderschrank zu holen und die Teevorräte wieder aufzufüllen. Am IFGE nehmen wir den Herbst auch als Anlass uns im aktuellen Blog der „grauen“ Jahreszeit zu widmen.

Wir schreiben über Herbstdespression, den Herbst als Zeit der Selbstfürsorge und über ein positives Mindset, welches wir brauchen, um die schönen Seiten des Herbsts wahrzunehmen. Viel Freude beim Lesen.



Auf Wiedersehen Sommer. Hallo Herbst.

Wenn die Tage kürzer und kühler werden, das Laub von den Bäumen fällt und das Leben wieder mehr nach Drinnen zieht, dann ist er da, der Herbst. Manchen fällt der Abschied von den heißen Sommertagen schwer, aber das muss es nicht. Keine Frage, der Sommer mit Tagen am Badesee, langen Abenden im Freien und Flipflops war wunderbar. Aber auch der Herbst, obwohl er häufig als „graue“ oder „nasskalte“ Jahreszeit bezeichnet wird, hat mit dem richtigen Mindset, Selbstfürsorge und Gesundheitsbewusstsein viel zu bieten.

Herbstdepression: Ursachen und Anzeichen.

Während der Übergang vom Sommer zum Herbst an manchen spurlos vorübergeht, reagieren andere empfindlich auf den Wechsel der Jahreszeiten. Die Veränderung bzw. Verringerung von Temperaturen und Tageslicht führt bei manchen Menschen zu einer Herbstdepression. Dann kommt man morgens schwer aus dem Bett, fühlt sich energielos und ausgelaugt und alle alltäglichen Aufgaben fallen einem schwerer als sonst. Neben Müdigkeit, Antriebslosigkeit und reduzierter Leistungsfähigkeit kann sich eine Herbstdepression auch in schlechter Laune, Lustlosigkeit oder sozialem Rückzug äußern. Wenn wir bemerken, dass sich der Herbst auf unser physisches und/oder psychisches Wohlbefinden auswirkt, ist es wichtig, dass wir das ernst nehmen und auf unsere Gesundheit achten.

Herbstdespression: Das können wir tun.

Wer gesund durch den Herbst kommen möchte, ist gut beraten, auf seinen Körper zu hören und ihm Gutes zu tun, etwa durch saisonale und vitaminreiche Ernährung, viel Wasser trinken, ausreichend schlafen oder regelmäßig im Freien frische Luft tanken. Genauso wichtig ist unsere Psyche. Denn Körper und Geist bilden am Ende eine Einheit und tragen zu gleichen Teilen zu unserem (Wohl-)Befinden bei. Darauf vergessen viele und vernachlässigen ihre seelische Verfassung. Wer trotz ausgewogener Ernährung, Bewegung und persönlichen Auszeiten im Alltag nicht aus der Herbstdespression und damit aus einem negativen Kreislauf herausfindet, sollte nicht zögern Hilfe in Anspruch zu nehmen. Nicht alles müssen wir alleine schaffen und in manchen Situationen brauchen wir Anstoß, Impulse und Sichtweisen von neutralen Personen. Psychosoziale Berater*innen können bei einer Herbstdespression unterstützen und mit Ihnen Wege zu mehr Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und damit Glücklichsein erarbeiten.

Herbst: Zeit für Selbstfürsorge.

Graue Morgen, regnerische Tage und lange Abende eignen sich hervorragend für kleine Auszeiten. Einmal länger im Bett bleiben und ein gutes Buch aufschlagen. Die Badewanne einlassen und für einen Moment abtauchen. Den Ofen anwerfen und ein neues Rezept ausprobieren. Es gibt viele Möglichkeiten den Herbst zu einer gemütlichen Jahreszeit zu machen und sich ganz bewusst etwas Gutes zu tun. Selbstfürsorge in den Alltag zu integrieren ist nicht nur in den nasskalten Monaten wichtig, sondern sollte uns das ganze Jahr über begleiten. Denn nur, wer sich ausreichend um sich selbst kümmert, kann im Berufs- und Privatleben sein ganzes Potenzial ausschöpfen und das Leben in allen seinen Facetten genießen.

Freunde, Familie, Partner*innen: Gemeinsame Zeit genießen.

Was in der Hektik und Geschwindigkeit des Alltags oft untergeht, sollten wir uns im Herbst wieder ganz bewusst machen. Nämlich, dass es die Menschen um uns herum sind, die unser Leben bereichern und begleiten. Wenn es früh finster wird, draußen der Wind geht und der Regen ans Fenster prasselt, dann ist die perfekte Zeit für Freunde, Familie und Partner*innen. Zeit um gute Gespräche zu führen. Zeit zu fragen, wie es uns geht und was uns im Moment beschäftigt. Zeit zusammen zu sein und ganz bewusst gemeinsame Momente zu erleben.

Ein positives Mindset: Der goldene Herbst.

Alles in unserem Leben ist eine Frage der Wahrnehmung. Warum also nicht aus dem grauen Herbst einen goldenen Herbst machen? Wenn wir durch das braungoldene Laub spazieren, in der Herbstsonne ein Glas Sturm genießen und uns am Abend bei einer Kürbissuppe wärmen, dann ist der Herbst gar nicht mehr so „grau“. Alles, was es dazu braucht, ist ein positives Mindset. Ein Mindset, welches den Blick auf das Positive, Schöne und Besondere legt, anstatt auf das Negative. Wer an seiner Sichtweise, Einstellung oder Stimmung arbeiten möchte, kann dies auch mit professioneller Begleitung tun. Ausgebildete Lebens- und Sozialberater*innen sind eine gute Adresse und begleiten Sie mit den richtigen Methoden.

Herbstliche Ruhe: Quelle für neue Perspektiven.

In manchen Lebensbereichen kehrt im Herbst mehr Ruhe ein und Ruhe ist bekanntlich Quelle für Inspiration, Ideen, Pläne und neue Perspektiven. Warum also nicht die Weiterbildung starten, die uns schon so lange im Kopf herumschwebt? Warum nicht eine neue Sportart ausprobieren? Oder sich ganz bewusst mit sich, seiner Persönlichkeit und seinen Themen auseinandersetzen? Ganz gleich, ob berufliche Weiterbildungskurse, Sportkurse oder Selbsterfahrungsangebote, der Herbst ist stets auch Startschuss für viele Angebote und damit Chancen, unserem Leben neue Impulse zu geben und neue Türen zu öffnen.


Silvia Podlisca

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