Sexuelle Belästigung & Stalking

Professioneller Umgang als Berater/in, Vorgesetzte/r und Betroffene/r

Wir vereinen Intuition, Fachwissen, Gefühl und Erfolg!

Sexuelle Belästigung Fortbildung, Stalking Fortbildung

Mit sexuellen Übergriffen oder Stalking kann jede Person konfrontiert werden. Es hilft nicht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen, denn auf Dauer wird die Situation unerträglich. Die Definition für sexuelle Belästigung ist im Gesetztestext genau festgelegt und wird immer stärker geahndet. Sexuelle Belästigung ist u.a., was als solche empfunden wird und für den Belästigten unerwünscht ist. Das kann ein "freundschaftlicher" Klaps sein, eine zweideutige Anspielung oder eine echte handgreifliche Attacke. 

Sexuelle Belästigung ist oftmals ein Ausdruck der Machtverhältnisse und betrifft daher häufig Frauen. Sie können Belästigungen ignorieren, der belästigenden Person nach einem Vorfall aus dem Weg gehen, doch die Belästigung wird vermutlich kein Ende finden. Häufig sind es gerade die versteckten und unterschwelligen sexuellen Anzüglichkeiten, die nach und nach das Betriebsklima schädigen. Dies führt nicht nur zu vermehrter Unzufriedenheit und Fehleranfälligkeit in Arbeitsprozessen, sondern immer wieder auch zu Kündigungen. Denn viele der betroffenen Personen versuchen, dem Problem aus dem Weg zu gehen und verlassen im Falle von sexueller Belästigung im Arbeitsumfeld sogar früher oder später ihren Arbeitsplatz. Dadurch bleibt jedoch das Problem weiterhin bestehen: Das Opfer erfährt dadurch keinerlei Unterstützung und die Arbeitgeber werden aus nachvollziehbarer Scham über den tatsächlichen Kündigungsgrund selten informiert. Dies führt dazu, dass die Täter ihr unpassendes Verhalten weiterhin von Führungskräften unbemerkt an den Tag legen können, dabei oftmals selbst nicht wissen, wie drastisch sich ihre Äußerungen oder Handlungen auswirken und damit – gelegentlich selbst auch  unwissend – für weitere Kündigungen verantwortlich zeichnen. Und das ist keine Lösung! Denn Kündigungen aufgrund von sexueller Belästigung kosten Zeit und Geld – darüber hinaus können derartige Kündigungsgründe das Ansehen von Unternehmen nachhaltig schädigen.    

Vor allem deshalb, weil Betriebe bei sexueller Belästigung mit ernsthaften rechtlichen Konsequenzen zu rechnen haben. Vorgesetzte haben schon von Rechts Wegen eine gewisse Fürsorgepflicht für ihre MitarbeiterInnen. Können diese nachweisen, dass seitens des Betriebes nichts gegen die sexuelle Belästigung unternommen wurde, gestaltet sich die Situation für Führungspersonen rechtlich prekär. Ein nachweislicher Handlungsprozess bei gemeldeten sexuellen Belästigungen ist verpflichtend. Der Einsatz einer geschulten Vertrauensperson erleichtert nicht nur den Ablauf bei bereits bekannten Vorfällen, sie bietet gleichzeitig den MitarbeiterInnen die Möglichkeit, leichter über die unangenehmen Vorfälle zu sprechen. Dies trägt maßgeblich und auch präventiv zu einem gesunden Betriebsklima bei. 

Was Sie in einer solchen Funktion wissen müssen, lernen Sie in unserer Fortbildung. Dadurch können Sie nicht nur unterschwellig vorhandenen Problemen in Teams und zwischen MitarbeiterInnen entgegenwirken, sondern vor allem langfristig das Betriebsklima verbessern und Kündigungen vorbeugen, die einen enormen Zeit- und Finanzaufwand bedeuten. Durch unser Seminar erhalten Sie wesentliche Kompetenzen im richtigen Umgang mit sexueller Belästigung sowie mit Präventivmaßnahmen  und können demnach Betroffenen in Ihrem Betrieb hilfreich zur Seite stehen und entsprechende emotionale sowie rechtliche Schritte einleiten. Gerade aufgrund der rechtlichen Relevanz für Firmen wird der erste Tag der Fortbildung auch von dem Juristen RA Mag. Peter Skolek gestaltet, um sowohl für Betroffene als auch für Führungskräfte     und  Personalverantwortliche einen fundierten Überblick über rechtliche Pflichten und Möglichkeiten zu bieten. 

Besonders für LeiterInnen von Betrieben – ganz gleich welcher Größenordnung – oder Institutionen, in denen Menschen zusammenarbeiten, ist es wichtig, sich der Thematik von sexueller Belästigung bewusst und vorzeitig zu stellen, denn verhindert und gelöst werden können einschlägige Probleme am ehesten dort, wo sie entstehen - sei es am Arbeitsplatz, im privaten Umfeld, etc.

Das Seminar ist sowohl für Führungskräfte als auch für Betroffene oder Interessierte geeignet. 

Alle Teilnehmer/innen erhalten eine Bestätigung über fachliche Fortbildung. Diese wird für die gesetzlich vorgeschrieben Weiterbildung der Lebensberater/innen anerkannt.

Für Ihr individuelles Firmentraining vor Ort kontaktieren Sie bitte Fr. Silvia Podlisca


Inhalte

  • Was ist sexuelle Belästigung
  • Prävention - was kann unternommen werden, bevor die Situation überhand nimmt
  • Ab wann spricht man von Stalking
  • Wann kann von sexueller Belästigung/Stalking gesprochen werden
  • Richtiger Umgang mit sexueller Belästigung/Stalking als Betroffene/r, BeraterIn oder Vorgesetzte/r
  • Lernen wie man gesunde Grenzen setzt - als Betroffene/r, BeraterIn, Vorgesetzte/r
  • Psychologische Auswirkungen auf die Betroffenen
  • Auswirkungen (z.B. auf das Betriebsklima im Falle von sexuellem Stalking am Arbeitsplatz)
  • Rechtslage und rechtliche Folgen von sexueller Belästigung und Stalking

Allgemeine Informationen

Leitung

Martin Bransky und Silvia Podlisca

Der rechtliche Teil am Freitag  wird von RA Mag. Peter Skolek geleitet


Zugangsvoraussetzungen

Dieses Seminar ist für alle Interessierte offen.

Da mir die Qualität meiner angebotenen Lehrgänge sehr am Herzen liegt, ist die Teilnehmerzahl auf 12 Personen beschränkt. (mind. 6 Personen)


Termin

08.- 10.06.2018
Seminarzeiten:

Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr

Samstag und Sonntag jeweils von 09:00 bis ca. 18:00 Uhr

Für Ihr individuelles Firmentraining vor Ort kontaktieren Sie bitte Fr. Silvia Podlisca


Kosten

€ 390,-- (inkl. 20 % MWSt.)

Für Firmentrainings vor Ort: auf Anfrage

 

In den Kosten inbegriffen ist auch der Erhalt eines informativen Skriptums. Weiters werden an den Seminartagen in den Pausen Brot, hausgemachte Aufstriche, Obst, Gemüse und selbstgemachte Kuchen & Süßes angeboten.


Zahlungsbedingungen:

Seminargebühren sind nach Anmeldung auf das Konto:

 

Silvia Podlisca - Institut für ganzheitliches Erleben e.U./FN 395989m
Kontonr. 744 434 259
BlZ 12000
Bank Austria
IBAN: AT42 1200 0007 4443 4259
BIC: BKAUATWW zu überweisen.

Bitte geben Sie als Verwendungszweck Fortbildung sex. Beslästigung & Stalking am Arbeitsplatz + Ihren Namen an. Erst nach Zahlungseingang ist der Platz für Sie fix reserviert.

 

Bei Absage bis zu 8 Wochen vor Seminar-/Lehrgangsbeginn entsteht keine Stornogebühr. Bei Absage bis 6 Wochen vor Beginn ist 50 % Stornogebühr zu bezahlen; danach die volle Seminar-/Lehrgangsgebühr und ein Vertragsrücktritt ist ausgeschlossen.


AGB's:

Bei Krankheit seitens der Kursleitung kann es zu Terminverschiebungen oder Traineränderungen kommen. Die Schweigepflicht bezüglich der Privatsphäre der KursteilnehmerInnen ist anzuerkennen. Bei Abbruch oder Fernbleiben von Ausbildungen werden keine Kosten rückerstattet oder erlassen. Etwaiger Zahlungsverzug wird dem gerichtlichen Mahnwesen zugeführt. Gerichtsstand ist das zuständige Gericht in Wien.


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